Neuseeland

Ich bin in Neuseeland angekommen. Dem Land mit einer Bevölkerung von 4,2 Mio. Einwohnern und 40 Mio. Schafen. Das Herkunftsland der meisten Outdoor- Aktivitäten. Das Erfinderland der Einwegspritze und der Pillendose mit Kindersicherung.

Kia ora Das ist Maori und heisst so viel wie „willkommen, hallo, viel Glück“.

altIn Auckland muss ich mir genau überlegen, in welcher Gegend ich mir was anschauen will. Es gibt hier so unendlich viele Möglichkeiten und ich habe so viele Tipps von Kollegen bekommen, dass es mir schwer fällt, einen Entscheid zu fällen. Schlussendlich entscheide ich mich dafür, auf der Nordinsel in Richtung East Cape zu radeln. Auf der Great Pacific Road von Roturua bis nach Gisborne. Das East Cape ist für seine einmalige Landschaft bekannt. Hier gibt es unendlich viele Buchten, einsame Strände, aktive Vulkane und vieles mehr. Hier hat auch Captain Cook 1769 Neuseeland entdeckt. Das East Cape ist auch ein Maori-Zentrum. Ich starte in Rotorua – eine Stadt die nach faulen Eiern stinkt, was an den umwerfenden Schwefelausdünstungen liegt. Gleich beim Losfahren bekomme ich vom Hostelbesitzer den Tipp, eine grelle, reflektierende Weste beim Velofahren zu tragen. Anfangs Dezember sei eine 19jaehrige Deutsche in der Nähe von Wellington von einem Lkw überfahren worden. Echt tragisch. Ich nehme den Ratschlag an und fahre jetzt gelb. Entlang der Pacific Road wird extrem viel Holz gefällt. Die riesengrossen Trucks bringen das Holz der Küste entlang zum Verschiffen nach Gisborne. Ausserdem sind die Strassen eng und ohne Seitenstreifen. Es gibt auf der Strecke dann auch wirklich ein paar sehr kritische Momente. Gerade wenn der Truck beim Überholen nicht auf die Gegenfahrbahn ausweichen kann, weil dann gerade ein anderer Truck entgegen kommt. In Whakatane habe ich dann die Möglichkeit, den ersten noch aktiven Vulkan in meinem Leben zu betreten. Es ist White Island und liegt ca. 49km vor der Küste im Meer. Noch auf dem Boot werden wir mit Schutzhelm und Gasmaske ausgestattet. Die Spannung steigt. Der Krater ist ca. 150‘000 bis 200‘000 Jahre alt und reicht noch 1300m in die Tiefe des Meeres. Es ist wie eine Mondlandschaft; kleine Bächlein mit milchig grauem Schwefelwasser plätschern die Hänge herunter. Ja nicht anfassen, die haben einen negativen PH-Wert und das kann die Finger verätzen, sagt uns der Guide. Schwefel dampft aus Löchern und Schlammvulkane blubbern vor sich hin. Die gelben Sulphur-Ablagerungen begleiten einen die gut zweistündige Tour. Die letzte Aktivität war im März 2000, als die Aschewolken bis ans Festland reichten. Bis in die 60ziger Jahre wurde hier noch Schwefel abgebaut.

 

Das war ein echtes Erlebnis! Inklusive der zweistündigen Schifffahrt (ein Weg), auf der uns die Delfine spielend begleiteten. www.whiteisland.co.nz

Jetzt geht es weiter in Richtung East Cape, dem östlichsten Punkt Neuseelands, wo man als erster morgens den Sonnenaufgang geniessen kann. Da die Sonne hier um ca. 5:30 Uhr auf- und erst so gegen 21:00 Uhr untergeht, gibt es unwahrscheinlich lange Tage.

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Die Gegend ist wirklich einmalig; links das Meer und rechts die Berge, die alle abgeholzt sind (oder gerade werden). Das Velofahren ist dann auch ein wenig anstrengend und ein permanentes Up and Down. Oft sind es Anstiege von bis zu 200 Höhenmetern und mit 11% Steigung. Und natürlich ein paar Mal hintereinander. Dazu die Holztrucks, die zusätzlich noch ein paar Schweissausbrüche verursachen. Es gibt wunderschöne Campsites entlang der Strasse. Manchmal komme ich mir vor wie Robinson Crusoe; einsam am Strand, den nächsten Baum umarmen, einen Bart wachsen lassen und SOS-Nachrichten in den Sand malen… Die Küstendörfer liegen verlassen und verschlafen trostlos da. Einst war an der Küste eine blühende Industrie. Zuerst der Walfang und die -verarbeitung, dann bis in die 60er das Schlachten und Verarbeiten von Schafen, Rindern und anderem Vieh (freezing industrie). Das Fleisch wurde dann nach Auckland verschifft. Nach dem Bau der Strasse ist es günstiger, die lebenden Tiere per Lkw nach Auckland zu bringen und dort zu verarbeiten. In allen Ortschaften gibt es dutzende von verfallenen Gebäuden, die nicht mehr gepflegt werden. altUnterwegs übernachte ich in einem Hostel, wo ich auch meinen ersten „Hongi“ bekomme. Das ist die traditionelle Begrüssung, bei der sich die Nasenspitzen berühren. Echt tolle Sache. Der Besitzer war mit seinen Kindern fischen und hat kiloweise Fisch, Seeigel und Muscheln gefangen. Ich lerne Seeigel aufbrechen und ausschlürfen (nur das weisse, schlabberige Zeug darf man essen). Der Fisch wird auf der Stelle geräuchert und gegrillt. Dazu ein, zwei kühle Biere und der Tag war gerettet. Das Einzige, was ich weder in Australien noch hier bekam, ist Crayfish. Überall wird er gefangen, nur zu kaufen gibt es ihn nicht. Ich frage nach und erhalte als Antwort: Die Chinesen kaufen allen Crayfish wegen ihres Neujahrsfests und sie zahlen Preise, die sich die Einwohner hier nicht leisten können. Ich solle mir doch im lokalen Dorfladen ein altes Zwiebelnetz geben lassen, einen Köder rein tun und selbst einen fangen. Leider fehlt mir die Zeit dazu. Unterwegs übernachte ich in Hostels oder auf den tollen Campsites, die meistens sehr gut ausgestattet sind. Das wetter spielt auch mit. Der liquid sunshine (auch Regen genannt) belästigt mich nur zwei Tage, das aber bei 25 Grad. Die East Cape Tour hat, wenn man sich viel Zeit nimmt, sehr viel zu bieten, es ist auch nicht so überlaufen wie manch anderer Ort um diese Jahreszeit. Man kann tagelang mit dem Pferd unterwegs sein, stundenlang fischen, den tollen Surf geniessen und einfach die Seele alleine an einem einsamen Strand baumeln lassen. altIch nehme dann von Gisborne den Bus nach Wellington um von dort aus auf die Südinsel zu übersetzen. Wellington ist die Clubbing-City von Neuseeland und es gibt mehr Pubs und Bars als Einwohner, könnte man meinen. Ich geniesse endlich mal etwas anderes als deep fried stuff – die Aussis und Kiwis deep frieren einfach alles. Das wird irgendwann langweilig. Doch hier gibt es indische, japanische und chinesische Restaurants und den Gaumen freuts.

So das wars in Kürze von der Nordinsel. Ich melde mich in ca. 3 Wochen wieder wenn ich die Südinsel bereist habe.

Haere ra Günter aus Wellington

Kia ora von der Südinsel

altNach gut drei Wochen auf der Nordinsel mit viel Sonnenschein setze ich bei strömendem Regen mit der Fähre von Wellington nach Picton über. Es ist bitterkalt und windig und es herrscht ein rauer Seegang. Nach einer trotzdem wunderschönen Fahrt durch die Marlborough Sounds, eine fjordähnliche Gegend, kommen wir in Picton an. Das Wetter wird freundlicher und ich bin gespannt, was mich auf der Südinsel erwartet. Viele Travellers meinen, die Südinsel sei viel interessanter als die Nordinsel. Die Leute seien netter, die Gegenden vielfältiger und die vielen Aktivitäten wie River Rafting, Horseriding, Canyoning, Sky Diving etc. machten diesen Landesteil viel attraktiver. Ich entscheide mich für den National Park Abel Tasman im Norden. Dann die Westküste runter an den Pancake-Felsen vorbei zum Franz-Josef-Gletscher und über Wanaka den Otaga Rail Trail in Richtung Dunedin an die Ostküste. Eine lange Strecke mit vielen Steigungen und viel Natur.

In Picton erlebe ich einen Tag Kayaking in den Marlborough Sounds. Ein unvergessliches Erlebnis; mit einem Führer die vielen kleinen Buchten anzupaddeln, an einsamen Stränden den Lunch zu einzunehmen, zu schwimmen und die Ruhe und Natur zu geniessen. Das ist Urlaub und Genuss pur. Bei solchen Aktivitäten lernt man Reisende aus aller Welt kennen. Viele junge Leute von überall her kommen für 6 - 12 Monate mit einem Work-and-Travel-Visum nach Kiwiland und kombinieren Arbeiten mit Reisen. Oft arbeiten sie als Erntehelfer, d.h. sie pflücken Obst oder arbeiten in der Gastronomie. Der gesetzliche Stundenlohn ist derzeit bei 12.50NZ$. Nach Steuer sind das ca. 10NZ$ netto. Andere arbeiten auf dem Bauernhof im WWOOFING-Programm. Das heisst „Willing Workers on Organic Farms“. Die harte Arbeit wird mit freier Kost und Logis entlohnt. Ich habe unterwegs das Gefühl, dass zumindest Deutschland und Holland zur Zeit keine Einwohner mehr hat, da alle in Neuseeland sind. Jedes Backpacker Hostel ist voll von ihnen. 
Die Marlborough Sounds sind so schön (wie die Fjorde in Norwegen), dass ich mich entscheide, mit dem Velo den Queen Charlotte Track zu biken. Das sind rund 50km Single Trail pur. Da in Neuseeland alles so gut organisiert ist, kann ich mein Gepäck einem Boot mitgeben, welches es an den Bestimmungsort bringt. Das sind kleine Buchten mit einem Zeltplatz oder Hostel. Endlich mal ohne Gepäck und ohne Autos für zwei Tage den schönsten Single Trail aller Zeiten geniessen... Es sind zwei unvergessliche Tage, die mich viel Schweiss und Bremsbeläge kosten. www.qctrack.co.nz
Ich habe Glück mit dem Wetter und es scheint nur die Sonne. Die Locals sind froh, weil bis dato hatten sie noch keinen Sommer. Das sei der schlechteste Sommer seit 30 Jahren, höre ich immer wieder. Mittlerweile kenne ich allerdings die Tendenz zu geographischen/historischen Superlativen der Kiwis. Alles ist älter, schöner, höher, besser, schneller, einmaliger etc. Entweder bezogen auf die ganze südliche Hemisphäre, auf Neuseeland, die Süd- oder Nordinsel, oder auch nur auf die Region und am Schluss die nähere Umgebung oder das Dorf. 
Der tägliche Wetterbericht hat die Qualität von Meteo Schweiz; sie beide sind Spezialisten darin, am Abend zu erzählen, wie es tagsüber war. Aber wenn es um das Wetter von morgen geht, ist es ein Blick in die Zauberkugel.
Ein weiteres Hobby der Kiwis ist es, ihren Rasen um das Haus oder die Farm zu pflegen. Jedes Stück Rasen irgendwo in der Prärie ist tadellos getrimmt. Man könnte darauf Golf spielen. Ich vermute, das kommt von der englischen Vergangenheit und der Popularität des Golfsports. Es macht jedenfalls Spass, den Besitzern auf ihren mobilen Rasenmähern zuzuschauen.
In Nelson entscheide ich mich, ein paar Tage im Abel Tasman zu verbringen. Das ist der meistbesuchte Nationalpark in Neuseeland und besteht aus Marmor-und Kalksteinhügel. Es gibt zahlreiche Wanderwege durch den Park und man kann ohne Probleme tagelange Tracks von Hütte zu Hütte bewandern. 
Als nächstes unternehme ich einen zweitägigen Segeltrip entlang der Küste. Ein tolles Erlebnis. Ich übernachte bei klarstem Sternenimmel auf einem Hausboot in einer kleinen Bucht in internationaler Gesellschaft. www.aquapackers.co.nz

altDanach geht es entlang der Westküste – auch Wetcoast genannt – nach Punakaiki zu den bekannten Pancake Rocks. Über die Jahrtausende hat das Kalkgestein in der Brandung die Form von dicken Pfannkuchenstapeln angenommen. Echt eindrucksvoll.

Hier sehe ich auch zufällig das Australian-Open-Endspiel mit Roger Federer. Das Pub ist gut gefüllt mit der Hälfte der hiesigen Einwohner (30). Ich bin der einzige Federer-Fan und freue mich über das tolle Match und den Schweizer Sieg.

Die Fahrt entlang der Westküste ist wunderschön; rechts das Meer und links die Berge mit ihren Farnsträuchern bis zur Strasse. Die Tagesetappen pendeln sich bei ca 70km und 700 Höhenmetern ein.
Die Städte weiter südwärts hinterlassen auf mich einen einsamen, ja verlassenen Eindruck. Um 17 Uhr schliessen alle Geschäfte und die Stadt ist leer. Es gibt noch ein wenig Kohleabbau aber das war es schon. Früher waren das blühende Hafenstädte mit viel Fischerei- und Transportindustrie. Gut dass es immer ein Pub gibt, wo sich ein paar Locals zum Rugby treffen. 
Hier treffe ich auch immer mehr Velofahrer. An einem Tag sind es bis zu 16 Velos die vollbepackt gen Norden fahren. Auf der Nordinsel hat man noch angehalten, wenn man einen Gleichgesinnten traf, hier winkt man sich zu und fährt weiter. Ein Velofahrer hat wegen der rüden Autofahrer sogar einen ca. 1.5m langen Besenstiel mit einem gelben Stofffetzen auf seinem Gepäckträger montiert.
Nach ein paar Tagen komme ich am einzigartigen Franz-Josef-Gletscher vorbei. Die verschiedensten Ökosysteme treffen hier aufeinander; das tasmanische Meer, der Regenwald und das Eis. Die Gletscherzunge befindet sich auf ca. 200M.ü.M. Das künstliche Dorf lebt hier nur von Helikopterflügen über den Gletscher und Gletschertouren in kurzen Hosen.
Ich fahre weiter südlich in Richtung Haast und von dort aus in Richtung Wanaka. Wanaka ist mitten in den südlichen Alpen von Neuseeland und bietet mit dem See und umrahmt von mehreren Dreitausendern einen tollen Eindruck. Der höchste Berg ist mit 3755m der Mount Cook. Im See bei 39° Luft- und 25° Wassertemperatur zu baden und die schneebedeckten Gipfel anzuschauen ist schon einmalig.

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Ich entscheide mich, in Wanaka meinen ersten Skydive zu machen. D.h aus 4500m Höhe am Fallschirm mit einem Instruktor auf dem Rücken mit 200km/h und 60 Sekunden freiem Fall aus einem kleinen Flieger zu springen. Mit einem Purzelbaum aus dem Flieger beginnt ein unendlich schönes Abenteuer. Links und rechts die Berge mit ihren Schneekuppen und weit unten die Flüsse und das Ziel. Ein super Erlebnis, nach dem freien Fall, wenn der Fallschirm sich öffnet, das lautlose Gleiten nach unten zu geniessen. Let's do it again.www.skydivewanaka.com

Von Wanaka geht es bei schönstem Wetter in Richtung Clyde in Otago, wo der 150km lange Otago Rail Trail beginnt. Das ist eine ehemalige Eisenbahnstrecke nach Middlemarch, die von den Gleisen befreit und für Wanderer, Reiter und Velofahrer zurecht gemacht wurde. Man fährt durch eine Ebene, die für ihre Wetterextreme bekannt ist. Hier misst man die tiefsten und höchsten Temperaturen in Neuseeland. Ich freue mich auf drei Tage ohne Autoverkehr und eine maximale Steigung von ca. 2%. Über Viadukte und durch Tunnels geht es in weiten Kurven um den Berg oder kilometerlang gerade aus durch eine Gegend, die früher durch ihre Goldgräberstätten bekannt war, mittlerweile aber nur durch die Touristen auf dem Trail lebt. Es sind drei tolle Tage durch Dörfer mit 26 Einwohner, einem Pub und einem Hostel. Herzliche Gastfreundschaft, kühles Bier und eine herrliche Natur. www.otagocentralrailtrail.co.nz. Diese drei Tage waren eines der Highlights in den sechs Wochen Neuseeland.
Mit der Bahn fahre ich nach Dunedin, wo meine Velotour endet. Nach gut 2600km durch Australien und Neuseeland stehen Frischluft Tour und ich vor einem Backpacker Hostel und hören zum ersten Mal seit Wochen nahegelegene Kirchenglocken. Was einem auf einmal plötzlich alles so auffällt…
In Christchurch, wo ich noch das tolle antarktische Museum besuche, endet meine Tour durch Neuseeland.
Frischluft hat einen Service verdient. Befreit vom Staub und Dreck wartet es geduldig auf seinen Rücktransport auf dem Seeweg. Ich hatte zwei Platten und das war es. Der Carbon Belt Drive hat super funktioniert und ich konnte mich wie gewohnt auf die Natur und die Reiserei konzentrieren.
Jetzt geht es für acht Tage auf Yasawa Island (bei den Fiji Inseln). Von dort fliege ich mit meinem Around the World Ticket über Los Angeles für vier Tage nach Miami Beach und dann in Richtung Zürich.

altEs waren tolle, teilweise anstrengende 10 Wochen auf dem Velo. Bei grosser Hitze, niemals enden wollenden Steigungen und Gegenwind. Aber wir haben es immer geschafft. Und es gab so gut wie jeden Tag ein unvorhergesehenes tolles Erlebins. Sei es ein toll gemachtes Bett mit einem frischen Frotteehandtuch und einem Stück Seife, ein ruhiges Quartier ohne Generator, andere Velofahrer und Tarvellers aus aller Welt mit viel Gesprächsstoff, schnelles Internet, tolle Leute an der einzigen Bar im Dorf, Sternenhimmel mit dem South Cross, glücklich die letzte Steigung mit 10% zum Hostel geschafft zu haben, ein gutes indisches Restaurant, ein (zwei...) kühle Bier. Alles Sachen, an die man am Morgen bevor man los fuhr, nicht gedacht hat. Wir hatten wohl ein Tagesziel, aber es kann ja soviel passieren auf dem Weg zum Ziel...

Ich hatte unterwegs das Gefühl, dass ich hinter jeder Kurve ein neues Land entdecken würde. Sei es Schottland mit den grünen Hügeln, das Berner Oberland mit den satten Wiesen und den vielen Kühen, Spanien mit den braunen Hügeln, Ruanda mit den vielen Vulkanbergen etc. Diese Vielfalt macht das Reisen hier auch so interessant.
Well, das war es von meiner Velotour. Ich hoffe, ich habe Euch einen kleinen Einblick in das jeweilige Land, die Kultur und meine Erlebnisse vermitteln können. Es waren 10 sehr kurzweilige Wochen und es gäbe noch so viel zu erzählen und zu berichten.
Australien und Neuseeland sind optimale Reiseländer. Sei es mit einem Camper, als Backpacker, mit dem Velo oder zu Fuss. Die Einheimischen sind sehr freundlich und hilfsbereit. Es gibt nie "ein Problem" sondern immer ein "no worries". Die Infrastruktur ist ausgezeichneten, die I Sites (Touristeninformation) in fast allen Ortschaften kennen die lokalen Sehenswürdigkeiten, organisieren und buchen Transporte und Unterkünfte und haben auf fast alle Fragen eine Antwort.
Ich habe in Neuseeland nur in Backpackers und Youth Hostels übernachtet. Meistens in Dorms mit Banks (Mehrbettzimmer mit Etagenbetten) zu ca. 23NZ$ (12€/18CHF). Die Hostels sind durchweg gut ausgestattet, d.h. Küche, Lounge, TV (mit DVD) Zimmer, Waschmaschine etc.
Also bis zum nächsten Mal "on the road again". Vielleicht kann das ja von der Seidenstrasse sein...
Gruss aus Christchurch
Günter