Südindien/Sri Lanka 2003

Was man immer wieder hört und überall liest, kann ich nur bestätigen. Es erwartet einen in Indien der klassische Kulturschock. Insbesondere wenn man mit dem Velo unterwegs ist. Von Chennai in Richtung Süden über Madurai bis nach Alleppey war echt anstrengend, da haben der Verkehr und die Trucks ihren Beitrag geleistet. In den Cardamon Hills war das Klima dagegen sehr angenehm, und wie der Name schon verspricht, überall Gewürze und deren Düfte und entsprechend pikant war das Essen. Traumhaft. Nicht auslassen sollte man die Backwaters. Eine unglaubliche Ruhe beim Dahingleiten in einem Boot lässt einen die ganzen Schönheiten des Staates Kerola erfahren.

Die Ankunft in Sri Lanka war ein Wechsel der besonderen Art: sauber und kaum Lärm auf der Strasse. Ich brauchte ein paar Tage, um mich nach drei Wochen Indien daran zu gewöhnen. Sri Lanka lädt ein, die alten Hauptstädte zu besuchen, die Infrastruktur ist ausgezeichnet. Nicht nötig zu erwähnen, dass es in Sri Lanka Tee bis zum Abwinken gibt. Klimatisch optimal für Biker wurde es in Richtung Nuwara Eliya. In einer Höhe von 1800m gelegen, diente es früher auch den Engländern im Sommer als Wohnort. Der Weg entlang der Küste zurück nach Negombo ist angenehm zu befahren. Leider hat der Tsunami dort sehr viel zerstört.

Colombo ist mit dem Velo noch einmal eine echte Herausforderung.

Indien ist sicher nur etwas für eingefleischte Travellers resp. Biker, lohnt sich aber auf jeden Fall. Sri Lanka dagegen ist easy travelling in jeder Beziehung.

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